GABC-Übung WIS in Munster

Den Einsatz bei einem Unfall mit radioaktiven und chemischen Stoffen haben rund 60 Katastrophenschutzkräfte aus dem Main-Taunus-Kreis geübt. Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, lief die Übung auf einem Gelände der Bundeswehr im niedersächsischen Munster mit teilweise echtem Übungsmaterial: „Eine große Herausforderung für die Einsatzkräfte im Dienst der Sicherheit der Bürger des Main-Taunus-Kreises“, fasst Cyriax zusammen.

Dekon-Übung Munster 2018-03 03-HP

Den Angaben zufolge hatten Feuerwehrleute aus Bad Soden, Liederbach, Kriftel und Eschborn teilgenommen, außerdem Einsatzkräfte des Roten Kreuzes aus Bad Soden und Hattersheim-Okriftel. Beteiligt waren auch Mitglieder des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr. Es soll im Ernstfall die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Institutionen koordinieren. Vorbereitet wurde die Übung vom Wehrwissenschaftlichen Institut für Schutztechnologien (WIS) der Bundeswehr.

Wie Cyriax erläutert, wurde der Einsatz bei Verkehrsunfällen geprobt, bei denen giftige Stoffe freigesetzt wurden. Teilweise sei das Material echt gewesen, so dass die Einsatzkräfte schwere Schutzausrüstung tragen mussten. Das habe die Mannschaften „teilweise bis zur Erschöpfung gefordert“. Es sei nötig gewesen, mit echtem Material zu arbeiten, weil bei diesem Einsatz auch geprobt wurde, wie Messgeräte richtig eingesetzt werden.

Wegen der Lage des Main-Taunus-Kreises in einer Region mit wichtigen Verkehrswegen und chemischen Anlagen sei eine solche Übung wichtig, so der Landrat. Er würdigte den „vollen persönlichen Einsatz“ der größtenteils ehrenamtlichen Übungsteilnehmer: „Das zeigt wieder einmal, welche zentrale Bedeutung ehrenamtliches Engagement im Main-Taunus-Kreis hat“. Weitere Bilder finden sie hier. Bilderquelle WIS

   

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