Falschparker blockieren Rettungskräfte

Falschparker sind nicht nur ein Ärgernis für andere Verkehrsteilnehmer, sondern sie gefährden im schlimmsten Fall auch Leben. Wie schnell das passieren kann musste am Samstagvormittag auch die Feuerwehr Liederbach feststellen - glücklicherweise nur bei einer Kontrollfahrt mit Bürgermeisterin Eva Söllner.

 

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Im Liederbacher Amtsblatt (Kw 27) wurden Kontrollfahrten durch Wohngebiete angekündigt. Die Kontrollfahrt durch die Feuerwehr Liederbach war an diesem Tag mehr als ernüchternd. Im Ernstfall hätten einige Häuser nicht oder erst viel zu spät erreicht werden können. Was vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht bewusst ist: Dieses Problem betrifft nicht nur die Einsatzkräfte der Feuerwehr, sondern auch die des Rettungsdienstes, da heutzutage durch zunehmende Anforderungen die Rettungswagen LKW-ähnliche Ausmaße haben.

Bußgelder wurden durch das Ordnungsamt keine verhängt. Die öffentliche Wahrnehmung stand dieses Mal im Vordergrund. Die Reaktionen waren vielfältig. Auf Verständnis und Einsicht stößt man leider immer seltener. Dabei können empfindliche Strafen drohen. Denn Verkehrsteilnehmer können haftbar gemacht werden, wenn wegen ihres regelwidrigen Parkens Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst den Einsatzort zu spät erreichen und dadurch Menschenleben zu Schaden kommen.

Darum denken sie daran: Parken Sie Ihr Fahrzeug so das Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge ungehindert passieren können. Sie benötigen mindestens eine Durchfahrtsbreite von 3 Metern.

 

   

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